STEP Elternkurse – eine wertvolle Unterstützung
im Bereich der Erziehungshilfe

Diese Form der Elternbildung ist in Deutschland unter § 27 (2) des Kinder- und Jugendhilfegesetz einzuordnen. Sie ist entweder in Jugendhilfemaßnahmen integriert (z.B. im Rahmen der Elternarbeit in Tagesgruppen oder als Teil einer ambulanten Hilfe) oder findet als Ergänzung zu bereits bestehenden Jugendhilfemaßnahme (z.B. sozial-pädagogische Familienhilfe) statt.

In ihrem Buch „STEP Elterntraining – Wege zu erfüllten familiären Beziehungen“, 2011 Verlag W. Kohlhammer sagt Barbara Ehrlich, Diplompsychologin und STEP Kursleiterin:  „Inzwischen existiert STEP nicht nur als präventives Angebot, sondern kommt bei akuten Erziehungsnotständen zum Einsatz. Immer mehr Organisationen, die in der Kinder- und Jugendarbeit tätig sind, sind von der Nützlichkeit des STEP Programms überzeugt. So ist in Schulen in sozialen Brennpunkten und Jugendämtern das STEP Programm inzwischen ein fester Bestandteil der Arbeit mit Eltern und ihren Kindern und trägt zur gesetzlich geforderten Hilfestellung für Familien in Erziehungsfragen bei. Kooperationen mit verschiedenen Trägern und Organisationen erweitern die Möglichkeit Eltern zu erreichen, die aufgrund von Komm-Strukturen keinen Elternkurs besuchen würden…“.

„Ein nachahmenswertes Beispiel ist durch die Kommune Celle entstanden. Die Stadt hat 16 STEP Elterntrainer mit dem Ziel ausbilden lassen, ein Netzwerk zu bilden, damit auch Familien aus einkommensschwachen und bildungsfernen Milieus erreicht werden.“

Die Ergebnisse der zweiten Phase der wissenschaftlichen Evaluation von STEP zeigen, dass auch sozialbenachteiligte Eltern über Institutionen erreicht werden können.

„Hier bewährt sich STEP, weil es Ermutigung, Respekt und gegenseitige Wertschätzung zum Programm macht, und damit bei den Eltern anfängt. Ein Ausdruck von Achtung ist es, gerade sogenannten "bildungsfernen" Menschen zuzutrauen, die STEP Inhalte zu lernen, und ihnen die Chance zu geben, sich herausfordern zu lassen."

                                                                                                  Abschlussbericht, Juni 2010

Spezialisierte Kurse

Unter der Leitung von speziell dafür qualifizierten STEP Kursleiter/innen werden folgende spezialisierte Kurse in Deutschland durchgeführt:

STEP Elternkurse bei HzE Trägern
als Ergänzung
zu laufenden Maßnahmen
der Kinder- und Jugendhilfe

STEP Tandem 
STEP Elterntraining
für Eltern und ihre Familienhelfer/innen

STEP Duo
STEP Elterntraining
für psychisch erkrankte Eltern und ihre Begleiter/innen


 

Evaluation settingbasierter
STEP Elternkurse

Elternbildung und Elternpartizipation in Settings – Abschlussbericht Bielefelder Evaluation von Edukationsprogrammen (BEEP), Gefördert durch das BMBF, 2010:

STEP im Kontext Familienhilfe/ Soziale Arbeit, S. 336:
„… Mit Hilfe von Sozialpädagog/innen und Sozialarbeiter/innen, die zu STEP Trainern fortgebildet wurden, kann STEP als präventive Maßnahme oder in Ergänzung zu vorhandenen Hilfeformen von Eltern genutzt werden.

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Elternkurse in Settings – Beispiele Guter Praxis (Best Practice) veröffentlicht bei der Universität Bielefeld im Rahmen des Projekt BEEP

Unter der Leitung von Frau Angela Stauten-Eberhardt  hat beim Familienhilfezentrum des Paritätischen Wohlfahrtsverbands in Solingen-Wald ein Kurs STEP HzE Plus stattgefunden. Das Projekt ist in Zusammenarbeit mit der VHS/Familienbildung und dem Jugendamt Solingen initiiert worden.


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Elternkurse in Settings – Beispiele Guter Praxis (Best Practice) veröffentlicht bei der Universität Bielefeld im Rahmen des Projekt BEEP

STEP beim Mädchencafé alternativ e.V., Zwickau – Dieser Elternkurs unter der Leitung von Antje Schmidt wurde von der Winzigstiftung Wuppertal und der Damm/Hering/Rumpf-Stiftung Zwickau finanziert.

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