Der Beruf als Erzieher/in bzw. Tagespflegeperson
ist erfüllend und herausfordernd!

Erzieher/innen erleben tagtäglich viele freudvolle, erfüllende Augenblicke mit den ihnen anvertrauten Kindern. Es gibt aber auch Situationen im Kindergartenalltag, die Frustration und Stress verursachen:

  • die zweijährige Maria weigert sich jeden Tag, in ihrem Kinderbett Mittagsschlaf zu halten
  • der vierjährige Tobias unterbricht jeden Tag die Runde im Stuhlkreis, um über sich zu sprechen
  • im Sandkasten wirft Sophie dauernd Sand in Julius’ T-Shirt, woraufhin Julius Sophie schlägt
  • die Erzieher/in sagt Daniels Vater, dass die Aussprache seines Sohnes schwer zu verstehen ist, und der Vater antwortet, „Mein Sohn ist doch nicht dumm!“.
Viele Fachkräfte in der Kita sind oft müde und frustriert, fühlen sich für fast alle Probleme zuständig - und das Arbeitsklima in ihrem Team könnte besser sein.

Mit ähnlichen Herausforderungen werden auch Tagesmütter und -väter täglich bei der Erziehung, Betreuung und Bildung von kleinen Kindern konfrontiert. 
Zusätzlich ist die Bildungs- und Erziehungspartnerschaft zwischen Tagespflegepersonen und Eltern von großer Bedeutung bei diesem professionellen familienergänzenden Angebot. Um eine vertrauensvolle, gegenseitig wertschätzende und offene Beziehung zu den Eltern aufzubauen, gemeinsam mit ihnen am gleichen Strang zu ziehen, brauchen Tagesmütter und -väter professionelle Kommunikationsfertigkeiten.

STEP gibt Sicherheit und Souveränität
im pädagogischen Alltag

STEP   Die Weiterbildung für Erzieher/innen – ein systematisches, praxisorientiertes Training - unterstützt professionell Erziehende in Kindertageseinrichtungen (Krippen, Kindergärten, Kindertagesstätten, Familienzentren, Ganztagsschulen) sowie Tagespflegepersonen, den täglichen Herausforderungen kompetent und souverän zu begegnen.

 Dabei stehen im Mittelpunkt

  • die Stärkung der Fähigkeit effektiv, wertschätzend und kompetent mit Kindern umzugehen
  • gelingende Beziehungen zu den Kindern, Eltern und Kolleg/innen
  • die gelebte Erziehungs- und Bildungspartnerschaft mit den Eltern
  • die effektive Zusammenarbeit mit den Kolleg/innen im Team
  • die Weiterentwicklung der eigenen interpersonellen Fähigkeiten und des Selbstwertgefühls
  • die signifikante Reduzierung des Stresslevels im Sinne der Gesundheitsförderung.

"Ich beginne meinen Tag nicht mehr mit der Sorge, was kommt heute auf mich zu. Ich gehe sehr entspannt und freudig zur Arbeit. Freue mich darauf, mit welchen neuen Ideen und Entwicklungen die Kinder mich heute überraschen. Bin entspannt weil ich weiß, ich kann mich mit meinen Kolleginnen und Kollegen austauschen und mich auf den Rat von ihnen verlassen, denn sie denken wie ich und wollen nur das Beste für unsere Kinder und Eltern."
                              Zitat aus dem Bericht zur STEP Zertifizierung von Erdmute Starzonek,          
                                             Gruppenleiterin im Ev. Familienzentrum Brechten, Dortmund 


Professor Klaus Hurrelmann
, Gesundheits- und Erziehungswissenschaftler, sagt über die STEP Weiterbildung für Erzieher/innen:

„Dieses Programm schließt eine große Lücke. Es baut auf den Jahrzehnte langen Erfahrungen in den USA auf, richtet sein Angebot aber sorgfältig auf die spezifischen Bedingungen der hiesigen vorschulischen Erziehungs- und Bildungseinrichtungen aus.

Ein derartig ausgereiftes und abgerundetes Programm mit einer so überzeugenden und klaren Konzeption hat es in Deutschland bisher noch nicht gegeben. Die Erzieherinnen und Erzieher werden gezielt in den Bereichen trainiert, die heute im beruflichen Alltag die größten Herausforderungen in sich bergen. Ich bin sicher: Dieses Weiterbildungsprogramm wird für mehr Souveränität und Sicherheit in der pädagogischen Arbeit sorgen. Das kommt am Ende den Kindern zu Gute.“
                                                                 Vorwort zu „STEP Das Buch für Erzieher/innen –
                              Kinder wertschätzend und kompetent erziehen“, Cornelsen SCRIPTOR

Aus der Praxis


Um ihre Fähigkeiten in der pädagogischen Arbeit mit Kindern in den ersten wichtigen Lebensjahren zu stärken, nahmen zunächst 20 Erzieherinnen aus dem Ev. Familienzentrum Klafeld und zwei Kolleginnen aus dem Ev. Familienzentrum Vogelsang in Weidenau an einer viertägigen Fortbildung bei der zertifizierten STEP Kursleiterin Andrea Simon teil.
Inzwischen haben 42 Erzieher/innen die Weiterbildung absolviert.


STEP Weiterbildung für Erzieherinnen in Klafeld
(Pressebericht)

Katrin Osterburg, Leiterin des Evangelischen Familienzentrums Klafeld, erlebt jeden Tag in ihrem Beruf, dass pädagogische Fachkräfte in Kindertageseinrichtungen sich vielfältigen und oft schwierigen Herausforderungen stellen müssen.
Osterburg: „Damit die Bewältigung des Berufsalltages besser gelingt und die alltäglichen Situationen entspannter für Kinder und Erzieherinnen gemeistert werden können, haben wir die STEP Weiterbildung durchgeführt und sie als ein ausgereiftes und abgerundetes Trainingsprogramm mit überzeugendem und klarem Konzept kennen gelernt.“  weiter


Tagesmütter,
die an STEP Kursen teilgenommen haben, sagen:

"STEP hat mir geholfen, meinen Erziehungsstil Kräfte schonender zu gestalten. STEP vermittelt deutlich, wie wichtig Ermutigung und respektvoller Umgang für die Entwicklung unserer Kinder zu selbstbewussten und kooperativen Erwachsenen ist und hilft diesen Grundgedanken mit klarer Struktur umzusetzen. Die einfach nachzuvollziehenden "Bausteine" des STEP Konzeptes sind sehr empfehlenswerte Werkzeuge für jeden, der mit Kindern lebt und arbeitet."

Diana Röhricht, Tagesmutter, Düsseldorf
- Kurs unter der Leitung von Frau Yvonne Gätzschmann, NRW


 "STEP ist für mich eine sehr große Hilfe. Durch den STEP Kurs bin ich viel entspannter geworden. Ich bin nicht mehr so gestresst, weil ich für schwierige Situationen mit meinen Tageskindern, jetzt Lösungsansätze bekommen habe. Dadurch kann ich viel entspannter durch den Tag gehen, was sich auch auf die Kinder auswirkt.
Das STEP Buch und die Arbeitsblätter sind meine "Bibel" geworden, um zu reflektieren und um die Themen wieder aufzufrischen."

Anna Oymann, Tagesmutter, Kevelear 
- Kurs unter der Leitung von Frau Birgit Lade, NRW

Besonderheiten der STEP Weiterbildung für Erzieher/innen

  • theoretisch fundiertes Konzept – Individualpsychologie (A. Adler, R. Dreikurs), Elemente der Humanistischen Psychologie (C. Rogers, T. Gordon) 
  • Umsetzung von neuen Erkenntnissen der Resilienzforschung und Neurobiologie 
  • sorgfältige Adaption und Aktualisierung für Einrichtungen in Deutschland, Österreich, Belgien, Luxemburg und der Schweiz 
  • wissenschaftlich begleitetes Programm – das deutsche Bundesministerium für Bildung und Forschung hat die Evaluation von STEP im Rahmen der Präventionsforschung gefördert
  • individuelle Lösungsfindung für Erziehungsprobleme im Kitaalltag mit STEP
  • strukturiertes, praxisorientiertes Training (Verhaltensweisen und Haltung), das nachhaltig wirkt
  • speziell ausgebildete zertifizierte STEP Kursleiter/innen mit Erfahrung im Kitabereich bzw. im Bereich der Tagespflege oder der Ganztagsschule
  • kontinuierliche Qualitätssicherung (Supervision, Erfahrungsaustausch, Weiterbildung) im Rahmen des InSTEP Trainernetzwerks   
  • Möglichkeit der Zertifizierung – von einzelnen Erzieher/innen bzw. von Kindertageseinrichtungen
  • Chance auf eine gelungene Bildungs- und Erziehungspartnerschaft mit den Eltern von Kindern einer Einrichtung  durch die parallele Durchführung der STEP Weiterbildung für Erzieher/innen und der STEP Elternkurse.
  • Gesundheitsförderung durch gelingende Beziehungen.

Wertschätzende Kommunikation

Annette Kreiter, stellvertretende Leiterin vom Kindertagheim Charlottenkrippe aus Ludwigsburg, beantwortet die Frage "Was hat sich durch STEP in eurer Einrichtung geändert?"
Sie sagt, u.a. "Alle Erzieherinnen sprechen die gleiche Erziehungs-sprache, und die ist viel wertschätzender den Kindern gegenüber geworden."

 „Es gibt eine Fülle an Angeboten für Eltern und pädagogische Fachkräfte, aber keins in dieser Form, das sich speziell mit einem systematischen und trotzdem individuell anwendbarem Training an Erziehende in Kindergarten, Kindertagesstätten, Kinderläden und Krippen wendet…Noch sind Haltung und Fertigkeiten, die STEP vermittelt, nicht in Kindergärten gang und gäbe, aber es ist zu wünschen, dass mehr und mehr Erzieherinnen und Erzieher STEP als praxistaugliche Methode für sich entdecken.“ 

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Rezension von Daniela Sauermann, Dipl. Pädagogin mit Schwerpunkt Medienpädagogik  und systemischer Coach, BIBER-Netzwerk (Netzwerk frühkindliche Bildung)

Mehr Gelassenheit im Kita-Alltag

„Für mich persönlich hat sich seit der Weiterbildung viel verändert. Viel gelassener kann ich heute Situationen einschätzen und unnötigen Konflikten aus dem Weg gehen.

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Susanne Arnft, Leiterin des Ev. Kindergartens Dortmund-Berghofen

Erzieher/innen und Eltern sprechen die gleiche pädagogische Sprache


Christa Wilpert-Wittmann
STEP Kursleiterin aus Roth / Bayern
Fachberaterin AWO  

„Ich bin der Meinung, dass Erzieher/innen genau wie Eltern eine Leitlinie für Erziehung brauchen. Niemals stehen bleiben und immer über die Arbeit reflektieren, halte ich für gelungene Erziehungsarbeit unabdingbar. 

Mit dem gut durchdachten Erziehungskonzept von STEP kann bei paralleler Vermittlung bei Eltern und Erzieher/innen eine echte Erziehungspartnerschaft gelingen, da alle die gleiche "pädagogische Sprache" sprechen. Und um Erziehungspartnerschaft muss es vorrangig gehen, damit Erziehung nachhaltig sein kann.“

In diesem Artikel, veröffentlicht im Forum Kriminalprävention 3/2012, berichtet Steffi Schöps, langjährige Leiterin der „KAP Strolche“, einer Kita der Vereinigung Hamburger Kindertagesstätten gGmbH: 
„Ein Schwerpunkt unserer Arbeit war schon immer die enge, kooperative Zusammenarbeit mit den Eltern. Aber durch die STEP Weiterbildung haben wir als Erzieher/innen in der Kita eine gemeinsame pädagogische Basis für unsere regelmäßigen Gespräche über die Kinder und ihre Entwicklung... Da sowohl Erzieher als auch Eltern das STEP Konzept kennen, können wir gemeinsam die STEP Schatzkiste öffnen und mit den Eltern überlegen, wie sie zu Hause und wir in der Kita mit dem Verhalten des Kindes anders umgehen können. Auf diese Weise wird die Vorgehensweise transparent. Die Eltern fühlen sich ernst genommen und wir arbeiten Hand in Hand. Wir freuen uns gemeinsam über die Entwicklung des Kindes und wenden uns auch dann vertrauensvoll einander zu, wenn es mal Rückschritte gibt. ... Der Umgang miteinander und mit den Kindern – auch bei Konflikten - ist viel gelassener, weil wir sicher sind, wir werden eine Lösung finden.“

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